Club Behinderter und Ihrer Freunde e.V.
München und Region

Juhu, die Lokale haben wieder geöffnet. Und wo gehen wir nun hin?

Das Wirtshaussterben trifft ja bekanntlich viele bayrische Wirtschaften. Das Ausmaß nach Corona ist noch nicht klar, aber der Franziskaner in der Au ist weg und dort ist nun ein fröhlicher Italiener (Osteria Allegro) eingezogen.  Die Grünwalder Einkehr wird nun doch nicht abgerissen, das Gebäude aus dem 12. Jahrhundert steht jetzt unter Denkmalschutz und wir hoffen, dass dort wieder eine Wirtschaft rein komm. Die ehemaligen Betreiber übernehmen den Spöckmeier, der gerade renoviert wird. Hoffentlich ist ein Rolli-WC geplant.
Nun zurück zu den bayrischen Wirtshäusern. Ich war im Werksviertel. Dort wird auf dem Gelände der Pfanni Knödelfabrik ein riesiges Areal neu bebaut. Schon von weitem sieht man wie ein Wahrzeichen ein Riesenrad, das allerdings nur als Platzhalter dient, denn dort wird die neue Philharmonie entstehen – aber das dauert noch. Im Werksviertel Mitte sind schon eine Menge Lokale, Bars, Kneipen, Imbissbuden und auch Veranstaltungsorte entstanden. Ich habe mir diesmal nur die Lokale im Werksviertel angeschaut.


Zum Riederstein
Atelierstr. 16
Tel.: 089 81 89 35 71
www.zumriederstein.de

Khanittha
Atelierstr. 14
Tel.: 0178 6 09 13 12
www.khanittha-werksviertel.de

La Tasca Flamenca
Atelierstraße 5
Tel.: 089 49 05 99 59
www.latascaflamenca.com

Kunst-Werk-Küche
Atelierstr. 18
Tel.: 089 67 80 51 50
www.kunstwerkkueche.de



Hier hat eine neue bayrische Augustinerwirtschaft ‚Zum Riederstein‘ eröffnet, gleich rechts neben den Paralympischen und Inclusiven Fechtzentrum Werksviertel Mitte. Die Fechtchampions, so wurde mir berichtet, gehen auch in diese Wirtschaft. Der Außenbereich ist ok und barrierefrei - Klapptische auf Gehwerkplatten. Der Innenraum ist leider sehr ungünstig. Alle ‚normal‘-hohen Tische bis auf einen stehen auf Podesten. Auf der Einfangsebene stehen, außer dem einen schon erwähnten Tisch, nur Tische mit Stühlen in Barhockerhöhe. Es gibt dager nur einen geeigneten Tisch und auch keine rollstuhlgerechte Toilette. In ca. 100 m Entfernung ist aber ein sehr gutes öffentliche Rolli-WC.  

Links vom Fechtzentrum ist ein Thai Restaurant das ‚Khanittha‘, sehr schön und authentisch eingerichtet. Die Wirtin ist aus Thailand. Alles ist super barrierefrei, inclusive eines TOP WCs. Die Preise sind günstiger Durchschnitt. Ich werde dort demnächst essen und dann berichten wie es war. Gerochen hat es schon mal sehr lecker. DA könnte man auch sehr gut mit dem Stammtisch hingehen.

Dann gibt es ein Spanisches bzw. Galizisches Lokal ‚La Tasca Flamenca‘, eine Tapasbar und Bistro. Die haben noch eine Filiale in Neuhausen. Man sitzt dort sehr schön draußen mit Blick aufs Riesenrad. Die Preise sind eher gehobener Durchschnitt. Das Lokal ist barrierefrei inclusive WC.  
Und zuletzt war ich noch in der ‚Kunst-Werk-Küche‘, einem Inklusionsbetrieb, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Restaurant, eine Kochschule und einen Catering-Service betreiben. Sie wird von Katharina Inselkammer, der Wiesnwirtin des Armbrustschützenzelts, betrieben. Der Außenbereich ist zwar groß, aber an den langen Holztischen stehen Holzbänke, die man nur schwer wegheben kann. Die Tische sind daher nur an der Stirnseite anfahrbar. Der Gastraum ist sehr gemütlich, wie Omas gute Stube. Nicht alle Tische sind gut anfahrbar, aber doch eine ganze Menge. Zu essen gibt es Internationales und Heimisches, alles frisch zubereitet. Das Lokal ist rechts neben Boesner und das öffentliche WC ist nur 30 Meter entfernt. Im Lokal gibt es kein Rolli WC.
Hanne Kamali
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