2017-11 November

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

Zugegeben: Es ist schon eine Zeitlang her – aber immer noch bemerkenswert: Montag, 9. Oktober, 21 Uhr – "Hart aber fair" im Ersten. Endlich mal wieder eine relevante Talkshow im deutschen Fernsehen abseits von Flüchtlingskrise und AfD. Thema: Pflegenotstand.

Erfreulicherweise sitzen keine Politiker in der Sendung (bis auf eine examinierte Pflegekraft, die gerade für die SPD in den Bundestag gewählt wurde) – nur Praktiker, Betroffene und echte Experten, die engagiert und bewegend aus dem teilweise schockierenden Pflegealltag erzählen.

Und die Volksvertreter fehlen der Show auch tatsächlich nicht. Was sollten sie auch beitragen? Alle Probleme in diesem Bereich sind seit Jahrzehnten bekannt. Zu wenig Personal, das dementsprechend überfordert ist. Pflegekräfte sind vergleichsweise schlecht bezahlt und erfahren meist wenig Anerkennung. Die Folge: Den Einrichtungen fehlen permanent Leute. Ausländische Pflegekräfte allein werden das Problem kaum lösen.

Warum aber ändert sich nichts? Warum fällt es der Politik  so schwer, hier die Prioritäten zu verändern? Klar, gute Pflege kostet Geld! Das beweisen die Systeme in Skandinavien. Aber die Lösung liegt eben nicht darin, den Versicherten immer höhere Beiträge zur Pflegeversicherung aufzudrücken! Der Staat selbst muss seine Ausgaben endlich anders gewichten! Das bedeutet übrigens auch, dass die vielgepriesene "Schwarze Null" im Haushalt möglicherweise aufgegeben werden muss. Denn: ein Staat ist eben keine "schwäbische Hausfrau", deren einziges Ziel das Sparen ist, sondern er muss in die Zukunft investieren! In dieser Hinsicht könnte der Regierungswechsel eine Chance sein – denn wir bekommen definitiv einen neuen Finanzminister.

In Sachen Pflege mehr private Vorsorge von den Menschen zu fordern – wie es ein Gesundheitsökonom bei "Hart aber fair" getan hat – ist nach dem letzten Armutsbericht geradezu zynisch und angesichts der Erfahrungen mit Riester, Rürup und Co. – wo sich am Ende häufig nur Versicherungskonzerne ihre Taschen vollmachen – auch ziemlich ignorant.

Ansonsten dürfte der Wirtschaftswissenschaftler allerdings leider Recht behalten: wenn wir mehr staatliches Engagement in der Pflege gewollt hätten, hätten wir eine andere Partei wählen müssen (nämlich Die Linke). Jamaika wird in dieser Hinsicht wohl keine Insel der Seligen. Außer, die FDP hätte sich tatsächlich radikal verändert (wie sie es ja seit ihrem krachenden Rauswurf aus dem Bundestag ständig behauptet!) und der CSU wäre wieder eingefallen, wofür das "S" in ihrem Namen eigentlich steht. Beides ist eher unwahrscheinlich!

Lesen Sie in dieser Ausgabe Adolf Wichs Empfehlung bei kalten Füßen. Christiane Maier-Stadtherr widmet sich dem Thema „Barrierfreie Webseiten“ und Hanne Kamali stellt die neue Kinoseite auf der Homepage des CBF vor. Wolfgang Vogl lädt zum diesjährigen Herbstfest, Michaela Schlereth zu einer spätherbstlichen Rollstuhlwanderung und Hanne Kamali entdeckt Asien in Unterhaching.

Und übrigens: In dieser Ausgabe finden Sie/findet Ihr auch ein paar Impressionen von unserer zweiten Rollinger-Wanderung zum Schliersee. Schee war´s! 

Viel Spaß mit der Clubpost und bei den Aktivitäten des CBF wünscht Ihnen/Euch

Holger Kiesel 

Ich habe auch dieses Jahr die angenehme Aufgabe, Sie zu unserem Herbstfest einzuladen, das dieses Jahr am 11.11.2017 stattfindet.

Ein Blick auf den Kalender verrät, dass es sich nicht nur um ein kurioses Datum handelt, an dem gerne geheiratet wird, Seit jeher sehnen außerdem die Jecken im Rheinland den 11.11. eines Jahres herbei, denn um 11.11 Uhr ist die bierernste Zeit vorbei und das närrische Treiben kann beginnen. Aus dieser Perspektive findet unser diesjähriges Herbstfest also bereits im Karneval statt - nämlich nachmittags-  und wenn Sie die fünfte Jahreszeit bereits nicht mehr erwarten können, bleibt es Ihnen natürlich unbenommen, mit einem bunten und phantasievollen Kostüm zu unserem Herbstfest zu erscheinen. Für alle anderen gilt: Sie sind uns willkommen, wie Sie sind und wie Sie sich bei uns wohlfühlen.
Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen und auf viele interessante Gespräche!

Außerdem ist es uns dieses Jahr gelungen, die Gruppe „Die Schwestern“ für einen Auftritt auf unserem Herbstfest zu gewinnen. Wir wissen nicht, ob diese stimmgewaltigen Sängerinnen bereits Karnevalsstimmung verbreiten werden, fest steht aber schon jetzt, dass sie allen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und den Nachmittag unvergesslich machen werden. Lassen Sie sich überraschen!
Daneben sind wir natürlich gespannt, wie Holger Kiesel alias Robert Rollinger diese unruhigen Zeiten bewertet. Eines steht aber heute schon fest: Väterchen Frost mit seinem Assistenz-Engel wird auch dieses Jahr bei uns Halt machen.
Und für Ihr leibliches Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt.

Unser Herbstfest in Kürze:
Wann? Samstag, den 11.November 2017
Wo? Pfennigparade, Cafeteria, Barlachstraße 28
Beginn: 15 Uhr
Einlass: 14 Uhr
Ende: ca.17 Uhr

Eine kleine Bitte zu guter Letzt: Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung waren so viele Mitglieder erschienen, dass wir beinahe vom ersten Moment an beschlussfähig gewesen wären.
Dies ist sehr erfreulich, zeigt es doch, dass Sie sich für unseren Verein interessieren und an seinen Geschicken anteilnehmen. Diese überwältigende Präsenz hat uns jedoch bei der Bereitstellung des angekündigten Imbisses so überfordert, dass das Buffet innerhalb kurzer Zeit leer war. Um dies beim Herbstfest zu vermeiden, bitten wir um Anmeldung im Büro (Tel.: 089 356 88 08) bei Moni Kremer, dass Sie kommen. Wenn Sie darüber hinaus einen Kuchen oder einen Salat spenden möchten, werde ich Sie persönlich umarmen (ich hoffe, Sie verstehen das nicht als Drohung!).

Wolfgang Vogl
Liebe Wanderfreunde,
im November zeige ich Euch den Kidlerpark. Wir wandern vom Harras über den Kidlerpark zur Isar und kehren dann im Alten Wirt Thalkirchen ein. Die Wege sind teilweise geteert, einige mit Schotter, nur wenige haben Steigungen. Gesamt ca 5 km.
Zurück in die Stadt geht es dann von der Haltestelle Thalkirchen U3 oder Bus, jedem, wie es beliebt.

Samstag,     18.11.2017
Uhrzeit:    12:00
Treffpunkt:     U-Bahn  Harras am Aufzug oben (Oder, wer mit dem Bus kommt: vor der Post am Harras 12:10 Uhr
Einkehr:    Alter Wirt Thalkirchen Tel:74 21 99 77
Ende:     offen

Anmeldeschluss: Mittwoch 08.11.2017
Die Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt. Ich freue mich wie immer auf Euch  und hoffe auf einen goldenen Herbst im Park!

Herzliche Grüße
Michaela Schlereth

Im November werden wir unter der Rubrik ‚Barrierefreie Orte‘ eine neue Seite ins Netz stellen – eine Seite zur Kinosuche.
Wir hatten schon lange eine Liste der Münchner Kinos mit den wichtigsten Eckdaten auf der Homepage. Diese Liste ist nun in die Jahre gekommen, die neueren Kinos wie das Monopol waren noch nicht drauf und andere gibt es nicht mehr. Wir, das sind Christiane Maier-Stadtherr, viele Helferinnen  und Hanne Kamali arbeiten (programmieren, sammeln Informationen und fotografieren) schon seit geraumer Zeit an der neuen Seite. Es sind noch nicht alle Kinos drauf, denn wir werden alle Münchner Kinos in der Stadt und im Landkreis zeigen. Es gibt schon eine Reihe von Kinos, die auf Ihrer eigenen Homepage anzeigen, wie viele rollstuhlgerechte Plätze sie in welchem Saal haben. Manche zeigen auch an, wo diese sind. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht noch weitere für den Nutzer wichtige Informationen zusammenzutragen, wie zum Beispiel:
  • Wo und wie steht der Rollstuhl?
  • gerade oder abschüssig?
  • wie weit entfernt von der Leinwand?
  • wie weit am Rand, vielleicht schon außerhalb des Leinwandrands?
  • Ist der Weg zum Stellplatz umständlich?
  • ist neben dem Stellplatz für den Rollstuhl ein Assistenzplatz?
  • welche Bezeichnung hat dieser Sitzplatz? Nicht, dass die Assistenz dann ganz woanders sitzen muss.

Jeder barrierefrei zugängliche Kinosaal hat einen eigenen Datensatz. So sind die Informationen übersichtlicher. Das bedeutet, dass das Leopoldkino 3 mal auftaucht, das ABC aber nur 1x.

Man darf auch gerne seine eigenen Erfahrungen zu den einzelnen Kinos mit uns und den anderen Nutzern der Seite teilen. Einfach auf den froschgrünen Knopf ‚Kommentar schreiben >>‘ drücken und los geht’s. Der Kommentar ist nicht sofort auf der Seite sichtbar, er wird erst durch uns freigegeben. Wir machen dies, damit nur ‚zweckdienliche Hinweise‘ und keine Spams auf der Seite landen.
Wir wünschen uns, dass die neue Seite vielen eine bessere Freizeitgestaltung möglich macht.

Hanne Kamali
Gehören Sie auch zu den Leuten, die immer wieder kalte Füße haben? So wie bei mir mit zwei gelähmten Beinen und entsprechend schlechter Durchblutung? Aber dafür gibt es auch andere Ursachen.
Man behilft sich nach Möglichkeit mit dicken, warmen Strümpfen oder Socken. Die helfen aber nur kurze Zeit, denn sie können nur isolieren. Wenn es aber um einen herum viel kühler ist, als die Körpertemperatur und der Kreislauf kaum Wärme nachschiebt, hört es mit der Isolierwirkung bald auf. Dann muss man von außen ordentlich heizen und am besten direkt an den Füßen. Das geht zu Hause mit einem Heizkissen oder Muff. Aber wo ist unterwegs die Steckdose?
Kleine Kohleöfen in den Schuhsohlen, wie vor längerer Zeit in einer Karikatur gesehen, sind nicht auf den Markt gekommen. Elektrische Sohlenwärmer, die von Akkus gespeist werden, dagegen schon. Die Anschaffung geht allerdings ins Geld. Vor allem aber wird nur eine kleine Zone unter dem Fußballen erwärmt und der Rest der Fußfläche bleibt kühl.
Es gibt auch Gel-Wärmekissen, die sich erwärmen, wenn man einen Impulsgeber geknickt hat und die sich immer wieder in heißem Wasser auffrischen lassen. Leider tragen diese Kissen ziemlich dick auf und lassen sich kaum in einem maßgefertigten orthopädischen Schuh unterbringen.
 Bei mir haben sich kleine Wärme-Pads bewährt, die sich bei Luftzufuhr erwärmen und für einige Stunden Wärme an den Fuß abgeben. Es gibt sie in klein, nur für den Vorderfuß, und als Einlegesohlen. Der große Nachteil: Sie arbeiten nachdem Einbahnstraßenprinzip und sind nach einmaligem Gebrauch verbraucht. So geht es auch ins Geld. Wenn man diese Fußwärmer nur wenn notwendig benutzt, ist die Kostenbelastung erträglich.
Mir sind zwei Hersteller bekannt: Einer in Amerika und der andere in Österreich. Letzterer liefert die wirksameren Artikel. Bezugsquellen lassen sich im Internet finden.
Übrigens: Hauptabnehmer für die Wärme-Pads sind Jäger, Angler und Kameramänner.

 Adolf Wich
… Es gibt sie nicht!

Das ist eine ketzerische Meinung von jemandem, der Barrierefreiheit anstrebt. Aber seien wir ehrlich. Es ist doch im Internet wie im richtigen Leben. Ein Gebäude mag stufenlos und mit Automatiktüren ausgestattet sein. Herrlich! Barrierefrei! Sagen Rollstuhlfahrer. Aber was sagt jemand, der taub ist, wenn der Zugang über eine Sprechanlage geregelt ist? Was macht die Blinde, wenn sie in eine Halle kommt und keine Orientierungslinie findet?

Vortragsfolie POUR-PrinzipDieses Jahr habe ich in Königstein auf der jährlich stattfindenden Konferenz JoomlaDays einen Vortrag über Barrierefreiheit im Web gehalten. Ich habe dort (nicht zum ersten Mal) versucht, den Teilnehmern der Tagung ein Gespür dafür zu vermitteln, wo sich auf Webseiten Barrieren verstecken. Und immer wieder sehe ich die „Aha“ – Erlebnisse. Denn jedermann und jedefrau (außer im Umfeld der Behindertenarbeit) sieht nur sich und sein eigenes Umfeld. Selbst wenn der Bruder gelähmt im Rollstuhl sitzt – denkt man dann an Farbenblinde oder Legastheniker? Nur wer sich mal die Maushand gebrochen hat, weiß, wie schwierig es schon sein kann, einen winzig kleinen Button anzuklicken. Oder gleichzeitig [strg] zu drücken und mit dem Mausrad zu scrollen. Webdesigner klicken und scrollen so selbstverständlich wie sie atmen, Designer haben gute Augen und finden hellgraue Schrift auf weißem Grund unsagbar elegant. Da kann man nicht oft genug auf die verschiedenen Bedürfnisse verschiedener Menschen hinweisen.

Unsere Homepage www.cbf-muenchen.de ist mit Joomla! „gebaut“, einem so genannten Content Management System (CMS). Die Autorin (hat witzigerweise dieselben Initialen „CMS“ …- nomen est omen) ist nun Mitglied im Joomla Accessibility Team und trägt dazu bei, Joomla! in künftigen Versionen nach den Regeln der Kunst barrierefrei zu machen.

Nur: Manches ist Theorie und geht an unserer primären Zielgruppe vorbei! Die Richtlinien sagen zum Beispiel ganz genau, was zu programmieren ist, damit ein einfacher Button für Blinde barrierefrei ist. Was die Richtlinien nicht beachten, ist die Größe des Buttons. Und wie sollte man schon definieren, was ausreichend groß ist? Blinden kann es egal sein, sie klicken, wenn der ScreenReader sagt: Link. Tastaturnutzern kann es egal sein – sie klicken, wenn der Fokus auf dem Button ist, egal, wie klein oder groß der gestaltet ist. Mausbenutzern ist es aber nicht egal. Einen Button zu treffen, der ein winziger Funzel ist, ist eine Sache, die man nicht mal „Normalos“ zumuten darf, aber bestimmt nicht jemandem mit schmerzenden Gelenken oder Spastiken.
Wir bemühen uns darum, unsere Homepage für möglichst viele Leuten zugänglich zu machen. Hundert Prozent werden wir wohl nicht erreichen. Und hier gilt mein Satz von oben. Unsere Seite ist für unsere Mitglieder gemacht und hat große Buttons oder anklickbare Bilder und eine relativ große Schrift. Wir verwenden keine Elemente, die sich bewegen, wir haben starke und gute Farbkontraste – eigentlich müsste alles perfekt sein. Nur – wir wissen es nicht. Wie ich schon sagte – wir sehen nur, was wir wissen. Also sollte jede und jeder uns darauf aufmerksam machen, wenn etwas fehlt oder falsch ist. Eine E-Mail an das Club-Büro ist ja schnell geschrieben, und wenn wir etwas beheben können dann machen wir das. Gemeldete Probleme sind gleichzeitig Verbesserungsvorschläge. Manches kann man nicht realisieren. Wir haben zum Beispiel kein Geld, um die Beiträge hier in einfacher Sprache oder als Gebärdenvideos anzubieten. Aber wenn wir etwas tun können, machen wir das gerne! Konstruktive Kritik ist immer erwünscht – es muss nicht immer nach dem Motto „nicht gemeckert ist genug gelobt!“ gehen.

Christiane Maier-Stadtherr

P.S. Der Vortrag ist hier zu finden.
Let’s go to Asia City:Asia City undShang Garden

Asia City
Grünwalder Weg 15, 82008 Unterhaching
089 66 61 17 11 www.asiacity-unterhaching.de

Shang Garden
Grünauer Allee 6, 82008 Unterhaching
089 66 59 88 12 www.shan-garden.de

Wenn es nicht oben im Text stehen würde, dann könnten Sie raten, wo diese Asia City ist. Aber ich verrat es gleich ohne Umschweife - der asiatischste Ort rund um München ist für Rollstuhlfahrer, was die Gastronomie anbetrifft, UNTERHACHING. Wir haben dort sechs geeignete Lokale entdeckt. Davon sind fünf Restaurants, denn das sechste, ein McDonalds, bietet Fastfood. In den fünf anderen wird asiatisch gekocht. Bei Gino, er nennt sein Konzept Italo-Inder (er ist uns schon mal in der Juniausgabe 2016 in Aschheim begegnet) gibt es zu 50% asiatisches, das heißt indisches Essen. Die anderen vier kochen asiatisch mit Schwerpunkt chinesisch. Unser Ausflug hat nichts mit Flug zu tun, man braucht nur in die S3 zu steigen und ist bald  am Ziel. Die Lokale Ho und Dynasty sind uns schon länger bekannt, letzteres haben wir 2015 in der Clubpost beschrieben.

Das Shang Garden hat vor gut einem Jahr in Unterhaching seine Pforten geöffnet. Der Begriff passt gut, das Lokal ist in einem großen quietschgelben Kasten untergebracht. Die Fensterrahmen sind leuchtend rot, die mit einem chinesischem Dacherl verzierte Eingangspforte ist auch rot verziert. Man kann das Gebäude im Vorbeifahren nicht übersehen. Das ist auch gut so, denn Laufkundschaft wird es hier im Industriegebiet im südlichen Unterhaching nicht viel geben. Das Mittagsgeschäft könnte durch die Lage florieren. Das Lokal ist jetzt, in der kalten Jahreszeit empfehlenswert, da es keinen Außenbereich hat.
Das Gebäude, ein Teil der Hachingahalle, in welches das Shang Garden eingezogen ist, war vorher eine bayrische Wirtschaft. Aber wie wir alle wissen, ist China im Vormarsch, weltweit, und nun auch in Unterhaching. Der Name Shang Garden ist gut gewählt, denn der Gartenbereich des Lokals ist schön und großzügig. Die Speisekarte beziehungsweise das riesige Büffet bietet von Indonesien über die Mongolei nach China und Japan eine kulinarische Asienreise inclusive Show Cooking. Meine Freundin und Kollegin Christiane war dort zu Gast und sehr angetan. Als ich das Lokal an einem ganz gewöhnlichen Wochentag anschauen wollte, war ich zu früh dran. Ich musste noch warten bis zur Abendöffnung, ging weg  und kam um kurz vor 17:30 wieder zurück. Ich was recht erstaunt, dass sich in der Zwischenzeit eine richtige Menschentraube vor dem Eingang angestellt hatte. Das zeigt, nach fast drei Jahren seit der Eröffnung im Dezember 2014, dass das Konzept der Betreiber aufgeht. Die Pächter davor konnten sich alle nicht lange halten. Nun hat sich das Blatt gewendet, das Lokal floriert.

Hanne Kamali
Auch das zweite, bestimmt nicht das letzte Mal ein voller Erfolg.
Eigentlich wären wir acht fette Rollis gewesen, aber einer war krank und dann haben wir uns alle in die BOB gepresst.
Wir hatten jede Menge Spaß, wie man auf diesen Bildern sehen kann!