Club Behinderter und Ihrer Freunde e.V.
München und Region

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Barrierefreie Bahnhöfe

Auf unserer Liste sind Bahnhöfe in Oberbayern, die von München aus ohne Umsteigen erreichbar sind.
Wir haben die Barrierefreiheit nicht überprüft, die Daten kommen aus der Stationsdatenbank Stationsdatenbank Bahnland Bayern.
Wir übernehmen Bahnhöfe, die dort entweder als "vollständig barrierefrei" oder als "wichtige Bahnsteige barrierefrei" bezeichnet werden.

Liste der Bahnhöfe zum Herunterladen

Von Gräfelfing auf dem Wallfahrerweg nach Maria Eich

Kreuzweg durch lichten Wald.

Steigung / GefälleSteigung / Gefälle

Start: S-Bahnhof Gräfelfing

Ziel: S-Bahnhof Planegg

Strecke: 3 km

Wege:
Teerwege und einige wenige breite Waldwege. 2 stärkere Steigungen bzw. Absenkungen.

Wir waren dort!
Mai 2016, Teilnehmer: 10 davon 6 mit Rollis

Dank für die Anregung zu dieser Wanderung:
Ursula Fabian und Michaela Schlereth

Bahnhof Gräfelfing
Wir verlassen den Bahnhof nach links in die Ruffini Allee und biegen gleich die nächste wieder rechts ab in die Grosostraße. Diese laufen wir nun bis zum Ende, d.h. ca. 10 Minuten geradeaus.
Am Ende der Grosostraße angekommen, biegen wir links ab in den Wallfahrerweg
Nun geht es eine ganze Weile geradeaus bis zur Geigerstraße. Wir biegen in die Geigerstraße nach rechts ab.
Und dann biegen wir gleich wieder links ab und befinden uns wieder auf dem Wallfahrerweg. Auf diesem geht es weiter geradeaus.
Durch lichten Laubbaumwald bestückt mit Marterln, die den Kreuzweg darstellen, wandern wir weiter, bis wir von weitem schon die Hauptstraße hören.
Kurz bevor wir auf die Straße kommen, führt uns ein Wegweiser nach rechts Richtung Maria Eich zu einer Unterführung (stärkeres Gefälle und entsprechende Steigung). Sobald wir die Unterführung hinter uns haben, sehen wir bereits die Kapelle von Maria Eich.
Die Kapelle kann besucht werden (ebenerdig) lediglich die Türe ist schwergängig. In dem Missio Wallfahrtsladen befindet sich ein geräumiges Behinderten-WC. (Öffnungszeiten täglich 09:30 – 12:30 u. 14:00 – 16:00 Sommer bis 17:30 Uhr).
Woher kommt der Name „Maria Eich“? Um 1700 haben die beiden Schmiedsöhne Franz und Kaspar Thallmayr eine 30 cm große Muttergottesfigur in eine Höhle in diesem
Eichenstamm gestellt, woraufhin Menschen davor beteten und in ihren Anliegen erhört wurden. Die Marienfigur steht –in einen Barockmantel gehüllt- heute noch vor dem Stamm, sichtbar im Hochaltar der Gnadenkapelle, als das „Frauerl von der Aichen“. Im August des Jahres 1805 schlug während eines Unwetters ein Blitz in die Eiche ein und zerstörte die Baumkrone. Dennoch blieb der Zustrom der Menschen zu diesem Ort bis heute ungebrochen. Diese Eiche gab Maria Eich den Namen.
Wir verlassen die idyllische Anlage auf dem Fußgängerweg und kommen alsbald zur Unterführung, welche uns nach Planegg bringt und zur Heide Volm.
Hier lassen wie immer, den Tag ausklingen.
Von Planegg geht es anschließend mit der S-Bahn wieder zurück nach München (Aufzug vorhanden).

Barrierefreie Einkehr

Heide Volm, Planegg